Neben unseren ausführlichen Filmbesprechungen haben wir auf dieser Seite sowohl unsere liebsten Vampirfilme als auch jene gesammelt, die uns am meisten enttäuscht haben. Wie natürlich jede Kritik auf dieser Webseite ist das unsere persönliche Meinung. Wir hoffen aber dennoch euch mit dieser Liste beim nächsten Gang in die Videothek oder den Filmverkäufer eures Vertrauens, eine Empfehlung bzw. Warnung mit auf den Weg zu geben...



TOP LIST



Warum man diese Filme gesehen haben sollte...


Kate Beckinsale in hautengem Lack und Leder wäre allein schon ein Grund, doch "Underworld" präsentiert sich als temporeicher, an "Matrix" Optik angelehnter Thriller, der dennoch die nötige Atmosphäre mit aufbaut. Kate Beckinsale und Scott Speedman harmonieren perfekt miteinander. Martin Sheen als Lucian und Bill Nighy als Viktor stellen überzeugende und charismatische Gegenspieler dar. Die Fortsetzungen sind nicht schlecht, aber der erste Teil bleibt der Beste der Reihe.


"Interview mit einem Vampir" ist die starbesetzte Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Anne Rice. Der Film geht auf klare Distanz zum Horrorfilm und erzählt in eindrucksvollen Bildern atmosphärisch die Lebensgeschichte des Vampirs Louis und seines Erschaffers Lestat vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Brad Pitt als Louis, Tom Cruise als Lestat, die junge Kirsten Dunst als Claudia, Antonia Banderas als Armand... alle Rollen sind perfekt besetzt. Selten war ein Vampirfilm so atmosphärisch und intensiv.


So manche Filme sind Kinder ihrer Zeit und setzen im Laufe der Jahre Staub an. Roman Polanski's wunderbare Parodie auf den Vampirfilm wirkt fast ein halbes Jahrhundert nach einer Entstehung dagegen frisch wie warmes Blut. "Tanz der Vampire" funktioniert dabei sowohl als atmosphärischer Gruselfilm sowie als spritzige Parodie. Kein Wunder, dass ausgerechnet dieser Film Jahre später als Musical seine Wiederauferstehung feierte und endgültig zum Kult wurde.


Verfilmungen von Bram Stoker's bekanntem Roman gibt es wie Sand am Meer. Manche gut, manche weniger gut, manche Abgrund tief schlecht. Francis Ford Coppola's Verfilmung aus dem Jahre 1992 ist die beste Umsetzung des Stoffes. Gefilmt in oppulenten Bildern mit einer Starriege bestehend aus Gary Oldman, Keanu Reeves, Winona Ryder und Anthony Hopkins gelang dem "Paten" Regisseur die werkgetreuste und eindrucksvollste Verfilmung des Buches.


Neben der Coppola Verfilmung wohl einer der gelungensten Umsetzungen des Buches. Zwar wird sich öfters mal von der Romanvorlage entfernt, doch das Traumduo Christopher Lee und Peter Cushing unter der superben Regie von Terence Fisher machen diesen Film zu einem der Besten der legendären britischen Horrorschmiede "Hammer Studios".


Für die Einen ist es die größte cineastische Leistung überhaupt, für die Andere der Niedergang des Vampirs. Nach unserem Empfinden ist "Twilight" eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem Vampir. Und diese Geschichte wurde sehr gut erzählt und ist eigentlich nur in der Buchvorlage noch besser. Auch die weiteren Teile der Reihe sind sehenswert, gleichwohl der Erste auch hier der Beste ist.



FLOP LIST



Warum man diese Filme nicht braucht...


Nein, wir mögen den Film nicht, weil eine viel bessere Serie folgte. Wir mögen den Film deswegen nicht, weil er einfach schlecht ist. Der Film hat keinen Unterhaltunswert, die Schauspieler sind (mit Ausnahme von Rutger Hauer als Vampirfürst Lothos) grandios fehlbesetzt und jedes Quentchen an Atmosphäre wird mit schlechten Kulissen, Masken und dämlichen Kalauern verhunzt. Dann doch immer wieder gerne die unterhaltsame Serie.


Okay, vielleicht tun wir diesem ganz unterhaltsamen Filmchen mit Leslie Nielsen (er ruhe in Frieden) Unrecht, denn schließlich gibt es weitaus schlechtere Vampirfilme auf dieser Welt (und erst recht schlechtere Parodien, wie der erbärmliche "Beilight" zeigt). Aber von Altmeister Mel Brooks ist man einfach mehr gewohnt als ein halbwegs unterhaltsamer Film. In "Spaceballs" oder "Das Leben stinkt" kam das noch viel frischer von der Hüfte.


Womit wir auch bei "Beilight" wären. Nein, wir lachen eigentlich gerne, aber diesem Machwerk (wie so ziemlich alles was die Endung "Movie" im Titel hat) können wir nichts so recht abgewinnen. Ja, es gibt eine Handvoll gute Gags, bei denen wir lachen und schmunzeln konnten. Aber dafür Hundert Schlechter Witze, welche auch größtenteils unter der Gürtellinie lagen. Wir hatten uns weit mehr von einer "Twilight" Parodie erhofft, denn Hand aufs Herz: Zu parodieren gäbe es da genug.


"Interview mit einem Vampir" ist einer der besten Vampirfilme überhaupt. Leider kann man das von diesem Quasi-Nachfolger nicht gerade behaupten. Die Bücher 2 und 3 der Vampirchroniken ("Der Fürst der Finsternis", "Die Königin der Verdammten") hielten hier Pate, wurde aber dermaßen umgeschrieben, dass man sie nur in Grundzügen wiedererkennt. Stuart Townsend macht seine Sache ganz ordentlich, kann aber an Tom Cruise bei weitem nicht heranreichen. Es ist nicht der schlechteste Film, enttäuscht nach "Interview mit einem Vampir" aber auf ganzer Linie.





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