Der Königsberger Professor Abronsius und sein Assistent Alfred sind ins ferne Transsylvanien gereist, um die Theorien des Professors über Vampire und Untote, zu beweisen. In einem Wirtshaus nahe eines Schlosses scheint er fündig zu werden. Alle Anzeichen (Knoblauch, ein Graf auf einem Schloss usw.) deuten dafür. Alfred verliebt sich indess in Sarah, die Tochter des Wirtes. Doch jene wird schließlich von dem Vampir, Graf von Krolock, zu einem großen Ball eingeladen und verlässt daraufhin das Wirtshaus. Professor Abronsius und Alfred machen sich auf dem Weg ins Schloss, um Sarah zu retten...

Herrlich, einfach herrlich. Anders kann man Polanski's Kultfilm nicht beschreiben. Ob der vertrottelte Professor Abronsius, der naive Alfred oder des Grafen schwuler Sohn Herbert: Mit einem Augenzwinkern zieht der Regisseur, Hauptdarsteller und Drehbuchautor sämtliche Klischees über Vampire durch den Kakao. Und auch wenn der Film altersbedingt etwas Patina angesetzt hat, so ist doch die besondere Atmosphäre und auch die komplett filmische Umsetzung noch heute sehenswert. Für alle, die gern Spaß auf höherem Niveau haben (oder anders ausgedrückt: Denen "Scary Movie", "Beilight" und Konsorten schlichtweg zu flach sind).

Der Film „Tanz der Vampire“ (Org. „The fearless Vampire Killers“) erschien 1967. Regisseur Roman Polanski, der auch das Drehbuch schrieb und die Rolle des Alfred übernahm, legte „Tanz der Vampire“ als Parodie auf Horrorfilme im Allgemeinen und Vampirfilme im Speziellen an. Weitere Schauspieler neben Polanski waren Jack MacGowran (Prof. Abronsius), Ferdy Mayne (Graf von Krolok), Iain Quarrier (Herbert von Krolok) sowie Polanski’s Ehefrau Sharon Tate (Sarah). Der Film erwies sich als großer Erfolg und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Kultfilm des Genres und zu einem von Polanski’s größten Erfolgen.



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